| Wurde ich doch im November letzten Jahres von meiner Mutter gefragt: Willst du im Januar für eine Woche mit mir nach Rom fliegen? Na klar! Anders konnte die Antwort wohl nicht lauten. Und so sind wir im Januar bei knackigen Minusgraden von Deutschland (Nachts bis - 21 C, am Tag auch nicht über -8 °C) nach Rom gereist. Dort wurden wir mit Sonne und Temperaturen um die 10 °C empfangen. Das Wetter war aber nur bei unserer Ankunft und Abreise so schön, sonst war doch Grau die vorherrschende Himmelsfarbe und ein wenig Regen gabs auch noch als Zugabe. Die Italiener gingen auf Nummer sicher und waren angezogen wie am Nordpol, haben aber trotzdem gefroren und selbst die Hunde trugen Mäntelchen. Aber das Wetter hat uns nicht abgeschreckt, wir waren täglich zu Fuss unterwegs und haben Rom entdeckt. Unsere Ferienwohnung lag sehr zentral, nur ca. 15 - 20 min zu Fuss vom Kolosseum und der Stazione Temini, dem Hauptbahnhof, entfernt. Die Anbindung an den Flughafen und zum Stadtzentrum war dadurch hervorragend. Auch die nächste Metrostation war nur 10 min entfernt, der Nahverkehr ist noch, vergleichsweise zu Deutschland, billig und Fahrkarten gibts in jedem Tabbacchi. Bei Liana hatten wir Familienanschluß, haben oft zusammen gegessen, erzählt und gelacht. Sie hat uns auch einige gute Tips gegeben. Trotz des chaotischen und lauten Straßenverkehrs in Rom ist die Via Balilla eine ruhige Wohnlage. Nur die Terasse im Hof konnten wir zu dieser Jahreszeit leider nicht nutzen. Von hier aus sind wir jeden Tag losgezogen, fuhren aber doch des öfteren mit dem Bus oder der Metro um die Füsse zu schonen, und haben schon in der nähren Umgebung der Wohnung viele antike Spuren, wie. z.B. die Porta Maggiore, den Tempio di Minerva und die alte Aurelianischen Mauer und Reste antiker Wasserleitungen, entdecken könnnen. Von unseren Ausflügen haben wir jede Menge Bilder mitgebracht, leider ohne blauen Himmel und Sonne, welche ihr euch auf diesen Seiten anschauen könnt. |